Serie "essbare Wildpflanzen" für AVES Ostbelgien

Für die Zeitung der Ostbelgischen Naturschutzorganisation AVES schreibe ich dieses Jahr 4 Artikel zu den einzelnen Jahreszeiten.

Die ersten drei sind fertig und Leitet Herunterladen der Datei ein Teil 1   Leitet Herunterladen der Datei einhier zu finden  Teil 2

Leitet Herunterladen der Datei einTeil3

 

Heilpflanze des Jahres 2017 Das Gänseblümchen

Die Heilpflanze des Jahres 2017 kennt nun wirklich fast jeder.

näheres erfahren Sie u. a.Öffnet externen Link in neuem Fenster hier:

Öffnet externen Link in neuem Fensteroder hier: mit Rezepten und Heilwirkungen

 

Heilpflanze des Jahres 2015

Die Heilpflanze des Jahres 2015 ist:

Tüpfel-Johanniskraut, Echtes Johanniskraut –

Hypericum perforatum, Clusiaceae

Hier finden Sie nähere Öffnet externen Link in neuem Fensterinformationen


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Wildkräuter

In der Vergangenheit war die Verwendung üblich und oft Grundbestandteil der täglichen Nahrung. In der ländlichen Bevölkerung gab es großes traditionelles Wissen, sowohl über Gemüse als auch über Heil- und technische Pflanzen.

In Notzeiten der Kriegs und Nachkriegsjahre griff man darauf zurück und danach hatte man es nicht mehr nötig und Wildgemüse waren verpönt. Sie erinnerten an die „arme Zeiten“.

Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen einen hohen ernährungsphysiologischen Wert.

Trend nach Bio- und gesunder Kost wurde auch durch landwirtschaftliche „Krisen“ (BSE, Fleischskandal, Rückstände von Pestiziden) ausgelöst.

Wir beschäftigen uns schon seit 30 Jahren mit diesen wertvollen Pflanzen und sie gehören bei uns das ganze Jahr zur Alltagsküche.

Unsere Devise lautet: Die Nutzung von Wildpflanzen zur Ernährung ist der erste Schritt zurück ins Paradies, denn diese Pflanzen werden nicht "im Schweiße des Angesichts" angebaut. Sie sind ein Geschenk Gottes, dass die meisten "modernen" Menschen nicht kennen!

Bei uns können Sie etwas darüber er-fahren, wenn Sie uns danach fragen.

In vielen Büchern liest man meist, dass Wildpflanzen und Wildgemüse fast ausschließlich im Frühjahr und Sommer zur Verfügung stehen. Zumindest was die Verwendung von Blättern aus der freien Natur anbelangt stimmt das auch.

In einem Naturgarten, der eine "kontrollierte Wildnis" bietet, kann man durch gezielte Schnittzeitpunkte die Nutzung erheblich verlängern.
Nach der Blüte produzieren die meisten Pflanzen keine hochwertigen Blätter mehr. Nach einem Schnitt treiben sie jedoch neu aus. Damit kann man so Kraftprotze wie Brennessel, Girsch, Bärenklau, Kerbel und viele andere wieder verjüngen.
Wir hatten 2009 bis Anfang Dezember noch junge Blätter von:
Brennessel, Kerbel, Girsch, Bärenklau, Vogelmiere, Labkraut, Sauerampfer, Melisse, Pferfferminze, Salbei, Rauke, Liebstöckel...., verschönern können Sie ihren Salat mit den letzten Blütenblättern der Rose oder des Borretsch. Die Kapuzinerkresse ist leider schon erfroren. Es war allerdings im Jahr 2009 ein besonders warmer November.

Im Winter wird das Angebot gering. Nur Vogelmiere und Gundermann sind die ganz harten, aber auch Sauerampfer und Labkraut sind dann teilweise noch vorhanden. Im Wald finden wir an nassen Stellen einige wilde Kressearten, die bis zum ersten Schnee aushalten. Daraus läßt sich noch eine tolle Kräuterbutter herstellen, die auf unserem selbst gebackenen Brot ganz lecker schmeckt. Für die Kräuterbutter gibt es bei uns auch noch Verstärkung aus der Kühltruhe (Bärlauch) und getrocknete Sellerieblätter.

Viele Pflanzen lagern Reserven in den Wurzeln ein, um im nächsten Jahr dann kraftvoll blühen zu können. Diese Wurzel können dann im Herbst oder Winter genutzt werden. Das wäre auch in Notzeiten wichtig zu wissen, denn gerade Kohlenhydrate werden dann wichtig sein.

In Südafrika habe ich von den Bäuerinnen gelernt, dass die Blätter von unseren Wurzelgemüsen wie Karotten und Rote Beete auch gut essbar und wohlschmeckend sind. Besonders die Beete Blätter passen gut in jeden Salat. Die beste Konservierung geschieht durch trocknen, dann stehen sie das ganze Jahr zur Verfügung.

Bei Schnee findet man natürlich nur sehr schwer etwas, da sind dann getrocknete Produkte besonders wertvoll.

Viele unserer wertvollen Wildgemüse sind auch gleichzeitig Heilkräuter.
Spezielle Informationen findet man auf dieser Seite: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.Heilkraeuter.de

Buchempfehlungen finden sie Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier:

Hier finden Sie den Hilferuf einer wichtigen Leitet Herunterladen der Datei einPflanze

 

 

 

 

Bilder von Pflanzen

Einige Listen von Kräuterexkursionen finden Sie bei Fortbildung Öffnet internen Link im aktuellen Fensterfür Waldführer undÖffnet internen Link im aktuellen Fenster Bosselbachführung.

Um Bilder von Pflanzen zu finden gibt es inzwischen viele gute Datenbanken

z.B.Öffnet externen Link in neuem FensterBotanikus 

geben sie einfach den Namen der Pflanze und Sie erhalten das Bild.

Hier finden Sie gute Beschreibungen von Öffnet externen Link in neuem FensterGiftpflanzen

Auch über die Suchmaschinen z. B. Ecosia (beim Benutzen von Ecosia als Suchmaschine helfen Sie Bäume zu pflanzen!) Pflanzenbeschreibungen und Bilder.

Pflanzenlisten

Listen der gefundenen Pflanzen von Exkursionen:

 

Hochseilgarten Leitet Herunterladen der Datei einRaffelsbrand Juni 2013

Rundgang Leitet Herunterladen der Datei einZerkall Juli 2013

Bosselbachlauf Leitet Herunterladen der Datei einLeitet Herunterladen der Datei einBosselbachlauf 2013  2014

Karin und Rainer Wiertz
Germeter 62
52393 Hürtgenwald
Tel +49 2429 1502
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