Das Bienenjahr 2018

In der Obstplantagen holte ich alle Bienen nach der Obstblüte und brachte sie zu uns nach Hause und zu Kreutz am Kloster. Es gab Löwenzahnhonig aber nicht viel. Die Ernte war erst Ende Mai. Dann kam das Sommerloch im Juni und Hoffnung auf Lindenhonig. Die Bienen flogen gut aber es wurde immer trockener. ES gab sicher etwas Lindenhonig, aber wegen der Trockenheit habe ich nicht geerntet. Sonst hätte ich im Juli schon füttern müssen. Es bestand ja noch Hoffnung auf Sommertracht oder Waldblütenhonig. Es wurde immer trockener, kein Regen! Dies war soweit ich mich erinnern kann, das erste Jahr in dem ich keinen Schwarm gefangen habe. Ein Ernteversuch Ende Juli ergab so was wie Tröpfchentracht mit Waldanteil. Die Ableger brauchten dringend Futter. Das gab es dann auch und wurde gierig aufgenommen.

Das Bienenjahr 2017

Mit sehr reduzierter Völkerzahl ging es in die Saison. Es war eigentlich ein normales Jahr. Durch einige Ableger und Schwärme, die ich fangen konnte wurde wieder etwas aufgestockt. Insgesamt bin ich froh, dass es weniger Bienen sind, denn 2016 war es einfach zu viel Arbeit. Im Winter gab es einige Verluste aber auch gute gesunde Völker im Frühling. Auf reduziertem Niveau geht es weiter. Nach der Kälte im März 2018 kam die Hitze im April mit gutem Potenzial für Löwenzahnhonig. Den Stand in der Bio-Obstplantagen bestücke ich nur noch zur Obstblüte. Dann kommen die Bienen zu uns nach Vossenack und die Wege sind auch nicht mehr so weit.

Das Bienenjahr 2016

Der letzte Winter war nicht streng. Im Frühjahr sind die meisten Völker stark gewese. Das Futter war teilweise knapp aber es hat gereicht. Sie haben sich dann gut entwickeltund eine normale Frühtracht eingebracht. Es gab auch Löwenzahnhonig. Leider hat der Pächter bei den Wiesen am Kloster gewechselt. Die Wiesen werden nun intensiv bewirtschaftet und der Löwenzahn ist verschwunden. Den besten Löwenzahnhonig hatte ich aus dem eigenen Garten. In der Ortslage und direkten Umgebung gibt es noch viele Wiesen, die im Frühling voller Löwenzahn sind.

Dann kam im Juni und Juli die 1. Katastrophe mit andauernder Kälte und Regen. Einige Völker mußte ich füttern. Von denen kann man dann keinen Honig mehr ernten.

Normalerweise ist bei uns in der Region Anfang August die Tracht zu Ende. Da gab es aber bei Wärme und Trockenheit Blatttracht ohne Ende. Ich habe die Saison um zwei Wochen verlängert und noch viel guten aromatischen Honig geerntet.
Dann haben die Bienen das Futter schlecht aufgenommen. Es gab heftige Blatttracht bis in den Oktober. Blatttracht ist kein gutes Winterfutter!
Das führte zur 2. Katastrophe: Da haben die Winterbienen, die im September Oktober schlüpfen und sich eigentlich ausruhen sollen, sich zu Tode gearbeitet. Dazu kamen noch die "Greening" Maßnahmen der Eu Agrarpolitik, Zwischenfrüchte und Gründüngung ohne Ende. Vom September bis November blühende Senf,- Ölrettich und Phazelia- Felder. Das sieht ja vielleicht gut aus, reduziert auch die Nitrat Auswaschung ins Grundwasser, die Bevölkerung freut sich und die Bauern glauben, sie tun was Gutes für die Natur. Das ist nur Blütenfülle zur falschen Zeit. Die Völker, die noch leben sind recht schwach,  alles ist voll mit Honig aber ohne Bienen. Dreiviertel der Bienevölker sind eingegangen.
Meine Befürchtungen, dass der warme Wetter im Winter 2015/16 für die Varoavermehrung gut war, hat sich da wohl bestätigt. Die warme Periode im Herbst 2016 hat sicher auch der Varoa genutzt, sicher war die Behandlung (nur mit ätherichem Öl und Bienewohl) für diese Bedingungungen nicht optimal. Da kommt dann vieles zusammen. Durch Varoa geschwächte Bienen sind auch anfälliger für Virus und andere Krankheiten. Mal schauen, wie es weiter geht. Ich wollte zwar reduzieren aber nicht so.

 

Zwischenbericht zum Jahreswechsel 2015/16

In 25 Jahren Imkerei haben wir so einen warmen Frühwinter noch nicht erlebt!

Weihnachten und auch oft an den Tagen davor sind die Bienen geflogen.
Möglichkeiten zum Reinigungsflug gab es bisher also aureichend.
Eigentlich sollten die Bienen in dieser Zeit zur Ruhe kommen. Besonders in den Rauhenächten ist dies wichtig für die Regeneration.

Allgemein wird berichtet, dass die Bienen immer noch in Brut sind. Das bedeutet erstens, dass sie viel Futter und Pollen verbraucht haben und auch, dass die Varoa sich vermehren konnte. Im Winter störe ich die Bienen ungerne und habe keine Waben gezogen um dies zu kontrollieren. Mal schauen wie es weiter geht.

 

 

Das Honigjahr 2015

Dieses Jahr war vom Wetterverlauf recht normal mit keinen großen Extremen. So lag der erste Erntetermin etwa Mitte Mai so wie im langjährigen Mittel. Die Bienen hatten den Winter gut mit wenig Verlusten überstanden und gingen auch zügig in die Vermehrungs- und Produktionsphase.
Neben dem Raps aus der Bioobstplantage in Nideggen war auch die erste Ernte an den anderen Standorten zufriedenstellend. In der Eifel war diese fast 2 Wochen später als in Nideggen-Berg. Das Sommerloch war nicht so ausgeprägt, etwas mehr Regen wäre für die Blütenhonige von Vorteil gewesen, dafür gab es aber Blatthonig von den in diesem Jahr reichlich anwesenden Läusen. Dirch die neuen Förderprogramme in der Landwirtschaft gab es in Nideggen seit langen Jahren mal wieder Phazelia. Diese blühte genau zum passenden Zeitpunkt.
Sommerblüten Honig gab es dadurch in diesem Jahr nicht, dafür aber schöne Sommertracht (Nideggen) und dunklen Honig (Eifel), der so im Bereich zwischen Waldblüte und Waldhonig liegt. Am Standort Vossenacker Kloster hoffe ich immer auf Lindenhonig, da dort entlang der Straße viele Lindenbäume stehen, die dieses Jahr auch gut geblüht haben. Dafür war es aber doch zu trocken und die gleichzeitig vorhandene Blatttracht ergab einen dunklen Honig mit einer Kombination aus Wald- und etwas Lindenaroma, ein Gedicht!

Im Kalltal an der Mestrenger Mühle setzte sich der Waldanteil durch und nicht nur Qualität sondern auch Quantität waren sehr zufriedenstellend.

Nachdem die Bienen nun das Futter gut aufgenommen haben wünschen wir ihnen einen ruhigen Herbst und nicht zu harten Winter. Kalte Tage und Schnee sind kein Problem aber schön wären zwischendurch mal einige wärmere Tage, die einen Reingungsflug ermöglichen.

 

 

 

erster Schnee im Dezember 2014

Die Bienen sollen nun zur Ruhe kommen. Den ersten Schnee des Winters hatten wir am 14. 12.2014 Hier Völker im Vossenacker Siebenstern

 

Das Honigjahr 2014

Das Honigjahr 2014 war wieder ganz besonders. Im Vorjahr hatten wir durch das lange kalte Frühjahr die späteste Honigernte seit 23 Jahren und 2014 war das genaue Gegenteil. Einen richtigen Winter gab es nicht. Die Bienen konnten mehrfach zum Reinigungsflug vor die Tür (ab12 Grad C) und dann war der Frühling schon ab März oft warm mit gutem Flugwetter. Das ging dann so weiter bis zum Juli.
In der Obstanlage Knein (Nideggen-Berg) war wieder viel Raps in der direkten Umgebung und die erste Ernte bereits am 27.04. Das war der früheste Termin an dem ich jeh geerntet habe.

In Vossenack und im Kalltal gab es Anfang Mai einen super Löwenzahnhonig. Leider hatten wir für die Obstbestäubung recht viele Bienen in die Obstplantage gebracht, so das die Löwenzhnhonigernte mengenmäßig nicht viel sein konnte.

Im Juni ist normalerweise das Sommerloch, wo nicht so viel blüht. Durch den frühen Frühling war das etwas länger, da ja alles sehr früh beblüht hat. Dann war auch der Juni sehr trocken, was sich zumindest bei uns negativ auf den Lindenhonig Ertrag auswirkte.

Der Juli war dann wieder gut und insgesamt sind wir nach drei schlechten Jahren in 2014 mit der Honigernte sowohl Qualitativ als auch Mengenmäßig sehr zufrieden.

 

 

Streuobstwiesen und Bienen  liefern dieses Jahr 2014 erfreuliche Ergebnisse.

 

Sowohl die Betreiber der Saftpressen als auch die Imker waren in diesem Jahr zufrieden. Wie hängt dies zusammen?

2014 zeichnete sich durch einen sehr frühen und warmen Frühling aus. Davor der Winter war sehr mild. Der Ertrag der Obstbäume bedarf der Bestäubung durch Insekten. Da gibt es die Honigbiene und viele Wildbienenarten.

Beide sind wichtig und ergänzen sich gegenseitig. Die Honigbiene fliegt erst bei Temperaturen ab 12 Grad. Dafür überwintert sie im Volk mit großer Individuenzahl. Dadurch kann sie in Jahren wie 2014, bei warmer Witterung während der Obstblüte, das große Angebot der Blütenfülle im Frühjahr bedienen. Hohe Erträge in unseren Obstkulturen sind nur durch die Honigbiene möglich.

Wildbienen und Hummeln fliegen schon bei niedrigeren Temperaturen. Da sie jedoch als Einzeltiere überwintern kommen sie im Frühjahr nur in relativ geringer Anzahl vor. Ihnen verdanken wir, dass auch in kalten Jahren ein Mindestbesatz an Obst vorhanden ist. Deshalb ist es so wichtig, dass wir ihnen einen Lebensraum erhalten, in dem sie Futter und Brutmöglichkeiten finden. Deshalb sollten wir unsere Wiesen nicht zu oft mähen damit die Wildpflanzen zu Blüte und Samenbildung kommen können. Auch sind hohle Stängel wichtig, die in „aufgeräumten“ Gärten nicht zu finden sind. Todholzhaufen und liegen gelassene Staudenstängel bilden natürliche Brutmöglichkeiten für viele Wildbienen. Wenn wir etwas Mut zur Wildnis haben, dann ist den Wildbienen mehr geholfen als mit dem Anbringen von „Insektenhotels“.

Ein totaler Ausfall an Obst ist in der Regel durch Frost in der Blüte bedingt. Dann kann keine Befruchtung stattfinden.

Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Nach einigen schlechten Jahren für die Imker gab es dieses Jahr in einigen Regionen wieder eine relativ gute Honigernte und eine gute Entwicklung der Bienenvölker. Die durch den frühen und warmen Frühling bedingte lange Saison der Bienenaktivität war auch für den Bienenschädling die Varoamilbe günstig. Diese konnte sich gut entwickeln und im Herbst haben wir in vielen Völkern leider wieder einen hohen Schädlingsbesatz. Die Varoamilbe schwächt die Bienen und überträgt Krankheiten.

Im Jahr 2013 war es ganz anders. Da war es bis Ende Juni kalt und es gab keinen Frühlingshonig und die Varoamilbe hatte durch die kürzere Brutaktivität der Bienen schlechte Vermehrungsbedingungen.

Dass wir auf unseren Obstwiesen in diesem Jahr einen guten Ertrag hatten kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Mehrzahl der Obstwiesen in einem schlechten Pflegezustand sind. Da bedarf es sowohl fachgerechter Schnittmaßnahmen (wobei die neu ausgebildeten Obstbaumwarte helfen können s. www.streuobstwiesen.net) als auch einer Verjüngung durch neue Bäume.

In diesem Jahr wurden während der Pressaktionen der mobilen Saftpresse des BUND in Kleinhau und Vossenack auch Obstbäume angeboten. 22 Hochstammbäume alter Regionalsorten wurden verkauft. Zusätzlich wurden noch 40 weitere Bäume bestellt, die zum großen Teil bereits gepflanzt sind, davon 20 in Simonskall

Insgesamt zeigt sich ein wachsender Trend, das Obst der Wiesen zur Saftproduktion zu nutzen. Dadurch steigt die Wertschätzung der Obstwiesen und sicher ist es auch für unsere Gesundheit von Vorteil den leckeren wertvollen Saft unserer Region zu trinken. Die Saftpressen der Region waren dieses Jahr gut ausgebucht. Die mobile Saftpresse des BUND hat 19000 Liter Saft aus etwa 30 Tonnen Äpfeln gepresst, wobei der Großteil von den Apfelbaumbesitzern zur Eigennutzung mitgenommen wurde.

 

Wir hoffen nun, dass die Bienen gut über den Winter kommen.

 

Der Sommer kam 2013 doch noch.

aber für die Imker etwas zu spät. Bis zur zweiten Juliwoche war es kalt und die Bienen sind kaum geflogen. Überschüsse konnten sie nicht einlagern.

Im Jahr 2013 war die Vegetation etwa 2 Wochen verzögert. Daher haben wir die letzte Honigernte (normalerweise Ende Juli und erste Augustwoche) um 2 Wochen verschoben. Die Sommerernte war dann doch noch recht gut mit hervorragenden Qualitäten. Insgesamt hatten wir einen höheren Ertrag als im Katastrophenjahr 2012 aber noch weit weniger als in einem Normaljahr, da die Frühjahrsernte fast ganz ausgefallen ist.

Die Bienenhaltung ist schwierig geworden. (Ende Mai 2013 und eine Honigernte ist noch nicht in Sicht)

Neben dem was wir Menschen den Bienen antun kommt nun noch das extrem ungünstige Wetter dazu.

Inzwischen werde ich oft gefragt: "wie geht es den Bienen?", da inzwischen auch durch die Medien über die Probleme der Bienen (auch durch den Film "Honey and more") informiert wird.

Große Lust habe ich nicht die Details zu schildern, denn die wirklichen Gründe will man nicht hören. Meist wird nur über die Insektizide und die Varoamilbe gesprochen, aber das ist ja nur ein Teil der Ursache, und man hat wieder einen Buhmann gefunden. Es ist in der Summe das, was wir Menschen mit unserer Umwelt anrichten, und da ist in erster Linie das Verbraucherverhalten der Auslöser, denn nur was nachgefragt wird, wird auch erzeugt.

Gefreut hat mich der aktuelle Artikel in der Zeitschrift "die Biene" (6 .13) über "Hochspannung im Bienenvolk"(von Uwe Greggers, Randolf Menzel). Es geht um elektrische Felder in der Kommunikation zwischen Bienen. Einen Einfluss von Mobilfung bezweifeln sie. Andere Wissenschaftler (Ulrich Warnke s.  www.kompetenzinitiative.net/broschuerenreihe/bienen-voegel-und-menschen/index.html) haben dagegen schon lange diskutiert, das der Mobilfunk die Bienen schädigt. Dazu gibt es Studien. Neue Messmöglichkeiten werden uns bald vieles "beweisen" was fühlige Menschen und der Radiästhesie aufgeschlossene Wissenschaftler schon lange berichten.

Aktuell sind die Bienenstöcke bisher ohne reifen Honig und viele Völker gehen bei leerem Trog in Schwarmstimmung. Wie ist das zu interpretieren? Das bedeutet für den Imker "viel Arbeit und wenig Brot".

 

Der Winter 2012-13 war extrem hart und lange.

Neben der Kälte, welche die Bienen bei ausreichendem Futter eigentlich gut vertragen, kam erschwerend hinzu, dass es zwischendurch nicht mal einen warmen Tag zum Reinigungsflug gab. Die Bienen konnten etwa 5 Monate nicht vor die Tür. Das heißt auch nicht zur Toilette. Das ist ein besonderer Stress.

Ein relativ starkes Volk ist leider erstickt. Das Flugloch war vereist und konnte keine frische Luft rein lassen. Da sind alle Bienen erstickt.

Die erstickten Bienen
Bienenvolk im Winter

Bienenjahr 2012

 

Nach Abschluss der Saison 2012 sind die Nachrichten nicht besser. Ausreichend warme Temperaturen gab es erst nach Abschluss der Ernte. Löwenzahn, Linde und Klee sind in diesem Jahr ganz als Trachtpflanzen ausgefallen, da sie erst bei höheren Temperaturen honigen, die wir hier in der Eifel zur Blütezeit nicht hatten. Der geringe Honig aus Wildpflanzen wie z.B. Habichtskräuter und Disteln, die ganz gut geblüht haben, ist etwas besonderes und sehr aromatisch. Als Spezialitätenhonig sollte der seinen entsprechenden Preis haben. Am Besten konsumiert man den dann selbst, denn ein gerechter Preis ist auf dem Merkt nicht zu erzielen, da viele Kunden das Qualitätsbewußtsein nicht haben.

Zum Bienensterben gibt es immer mehr Informationen in der Presse.
Dazu ließe sich viel sagen. Was man selten hört ist die Wirkung der Mobilfunkstrahlung, welche die Orientierung der Bienen stört. Wer dazu mehr wissen möchte, dem kann ich Informationen schicken.

Der Kinofilm "Honig und Mehr" wird derzeit sehr empfohlen. Er zeigt viel über die Art und Weise wie mit den Bienen und der Natur umgegangen wird. Nun schlägt die Natur langsam zurück. Die Imker trifft es schon hart. Über die Imkerei in Deutschland sagt der Film nichts aus. Da gibt es sicher große Unterschiede aber mit Amerika ist das System nicht zu vergleichen. Leider wird nicht über die Empfindlichkeit der Bienen bezüglich Elektrosmog berichtet. Der Filmemacher stammt aus der Schweiz und gerade in der Schweiz sind Studien zu diesem Thema gemacht worden.

 

 Informationen vom Frühsommer 2012

Das Bienenjahr ist bisher, was die Ernte anbelangt, eine Katastrophe.

Sie tendiert in den Monaten Mai und Juni gegen Null und da sollte normalerweise etwa 2/3 schon im Honigeimer sein.

Statt zu ernten mußte ich füttern. Da war es gut noch was von dem Melizitosehonig aus dem Vorjahr zu haben, über den ich mich auch nicht gefreut hatte. Da sieht man aber doch wie perfekt die Natur alles einrichtet. Wildbienen hätten diesen Melizitosehonig im Winter nicht verbrauchen können und hätten diesen dann im kalten Frühjahr 2012 noch als eiserne Reserve zur Verfügung gehabt.

Ich hoffe nun auf Wärme, da gerade die Lindenblüte beginnt. In tieferen Lagen ist auch die bereits verregnet, da die Linden dort früher blühen.

Wenn es erst im August warm wird, dann ist das Honigjahr vorbei.

Da bleibt nur zu hoffen, dass der Preis für Deutschen Honig steigt.

 

Siebenstern Imkerei

Seit dem 10.05. 2012 haben wir im Garten einen Siebenstern aufgebaut und die Bienen dort platziert.

Die energetische Wirkung ist gewaltig. Näheres dazu lesen Sie bitte in den angegebenen Links unten. Dort ist die Siebenstern-imkerei hervorragend beschrieben und ich kann da als Anfänger nichts hinzufügen.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Herrn V. Schintling-Horny, bei dem ich dies gelernt habe und der mir hier in Vossenack geholfen hat.

Öffnet externen Link in neuem FensterSiebenstern-Imkerei

Öffnet externen Link in neuem FensterSchintling-Horny

2011 ein besonderes Jahr

Auch im vergangenen Winter hatten wir wieder große Verluste.
Mit weniger Bienen starteten wir sehr früh in die Saison.

Es gab einen Monat früher als 2010 den ersten Honig. Löwenzahnhonig gab es in ausreichender Menge, aber er war nicht so rein (etwa 60% (Vorjahr 75%ig)). Trotzdem noch mit typischem Löwenzahnaroma.

Im Kalltal sind besonders viele Bienenvolker im Winter eingegangen. Da dort auch einiges zu reparieren war, haben wir die verbliebenen Bienen dort weg geholt und nach Nideggen in die Obstplantage gebracht und dann sofort (nach der Obstblüte) nach Vossenack zum Kloster, wo der Löwenzahn noch in voller Blüte stand. Nach den Reparaturarbeiten kamen dort (Kalltal) die neuen Ableger hin, die hoffentlich in 2012 wieder einen Löwenzahn-Wildkirschenhonig eintragen werden. Den haben wir in diesem Jahr nicht bekommen

Durch die große Trockenheit, die im Boden auch jetzt im August (trotz einiger Regen) noch anhält, kam dann ein extremes "Sommerloch". Die Juniernte fiel fast ganz aus und im Juli kam auch nicht viel. Am Kloster in Vossenack haben wir Lindenhonig mit Blatthoniganteil bekommen. Der ist wirklich was ganz besonderes. Dafür haben wir nach einigen Jahren mal wieder Waldhonig geerntet, aber leider nur in geringen Mengen. Ein Novum war für uns der Melizitosehonig im Kalltal. Den nennt man auch Betonhonig, weil er nicht aus den Waben kommt. Dass ist schon ärgerlich, wenn man sich bei der Ernte über volle Waben freut und dann kommt kein Honig raus (viel Arbeit wenig Brot).

Im vergangenen Jahr hatten wir in einer kurzen Saison eine Rekordernte und in diesem Jahr bei einer langen Saison nur wenig. Damit können wir leben!
Wir wünschen den Bienen nun einen ruhigen Spätsommer und Herbst mit wenig Stress durch Wespen und gute Brut für gesunde Winterbienen.

Nachtrag im Spätherbst: Der Wunsch bezüglich wenig Stress durch Wespen ist leider nicht in Erfüllung gegangen. Die Wespen haben sich durch die lange Saison (frühes warmes Frühjahr und langer warmer Herbst) extrem entwickelt und haben die Bienenvölker massiv angegriffen und ausgeräubert. Das hat uns einige Völker gekostet. Wir sind in den letzten 20 Jahren noch nie mit so wenig Völkern in den Winter gegangen.

 

Ernte 2010 am 30.07. abgeschlossen

Das war eine kurze Saison!

Wegen des langen strengen Winters fing alles später an. Dann kam ein heißer Sommer, der anscheinend noch genug Wasser geliefert hat, denn der Ertrag war sehr gut.

Durch die Winterverluste hatten wir weniger Bienenvölker aber die waren sehr fleißig und gut drauf. Dieses Jahr haben wir recht früh die letzte Ernte eingefahren und sofort das Winterfutter verabreicht. Was die Bienen nun noch finden dürfen Sie behalten. Was wir geerntet haben ist die "Miete", welche die Bienen für Haus und Gesundheit abliefern.

Wenn das Futter aufgenommen ist (Mitte August) bekommen alle Völker Ätherische Öle zur Reduzierung der Varoamilbe. Dann sollen Sie nicht mehr viel arbeiten und in Ruhe den Winter vorbereiten, wer weiß wie der wird?

 

 

Bienenschwarm unterm Schuppendach
Bienen vom Schwarm auf einer alten Wabe

Biene im Löwenzahn
Obstwiese am Bienenstand bei Erich und Erna (Vossenacker Kloster)
Die Weide hinter der Obstwiese

Wiesenschaumkraut ist auch dabei

Über die erste Honigernten 2010 siehe unter Öffnet internen Link im aktuellen FensterNeuigkeiten

Endlich wurde es nun zu Pfingsten warm und da war was los.

Zum Glück blüht hier oben in der Eifel der Löwenzahn noch. Im Flachland ist er schon verblüht, aber da steht dafür der Raps noch in Blüte.

Am Pfingstmontag konnten unsere Gäste ein großes Ereignis erleben. Ein riesiger Bienenschwarm ließ sich in unserem Imkerschuppen nieder, den haben wir erfolgreich eine neue Behausung beschafft.

 

Nach dem strengen Winter und den herben Verlusten haben sich die überlebten Völker gut entwickelt.

Diese haben in den letzten Apriltagen den Honigraum bekommen.

Durch Vandalismus wurde ein Stand (am blauen See, Langenbroich) geschädigt. Diesen Stand habe ich nun aufgegeben. Auch der Stand Bilstein (dort waren alle Bienen eingegangen) wurde geräumt. Diese beiden Stände waren bei Regen immer schwer zu erreichen. Dafür habe ich wieder Bienen zur Bioland Obstanlage Knein in Nideggen gebracht. Das Bienenhäuschen (Kasten für 5 Völker) wurde vom See zur Obstanlage transportiert.  Die Bienen aus dem eigenen Garten kamen (bis auf ein Volk) alle in die Obstanlage. Das waren Ableger von 2009.

Bienen bringen Weidenpollen im April
Bienenstand in der Obstanlage Knein mit
Schlehenbusch

Karin und Rainer Wiertz
Germeter 62
52393 Hürtgenwald
Tel +49 2429 1502
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